StreetKids
Ein Kindergeburtstag muss nicht teuer sein um unvergesslich zu werden. Diese Spiele und Ideen brauchen wenig Vorbereitung, machen großen Lärm und sorgen dafür, dass alle Kinder am Ende erschöpft und glücklich nach Hause gehen.
Stühle werden im Kreis aufgestellt — immer einen weniger als Kinder mitspielen. Musik läuft, alle laufen drum herum. Wenn die Musik stoppt, schnappt sich jedes Kind einen Stuhl. Wer keinen bekommt, scheidet aus — und ein weiterer Stuhl wird entfernt.
Das Spiel geht weiter bis zwei Kinder um einen einzigen Stuhl kämpfen. Wer sich am Ende setzt, gewinnt. Ein Klassiker der niemals langweilig wird — besonders wenn jemand die Musik kontrolliert und gemein lange weiterlaufen lässt.
Ein Kind wird verbunden, dreht sich dreimal im Kreis und kriecht dann auf allen Vieren durch den Raum — mit einem Holzlöffel in der Hand. Irgendwo im Raum liegt ein umgestülpter Topf, darunter eine kleine Überraschung versteckt.
Die anderen Kinder dirigieren durch Klatschen: langsam und leise bedeutet weit weg, schnell und laut bedeutet nah dran. Wer den Topf findet und draufschlägt, darf die Überraschung behalten — und ist als nächstes dran.
Jedes Kind steigt in einen Jutesack oder Kissenbezug und hält ihn mit beiden Händen fest. Auf Startzeichen hüpfen alle gleichzeitig los — wer als erstes die Ziellinie erreicht, gewinnt. Klingt einfacher als es ist.
Variante für mehr Chaos: Staffel-Sackhüpfen in Teams. Ein Kind hüpft zur Wendemarke, zurück, steigt aus dem Sack — das nächste steigt ein. Welches Team ist zuerst durch?
Ein Kind steht in der Mitte des Spielfelds — das ist der „schwarze Mann". Alle anderen stehen auf einer Seite. Der Rufwechsel: „Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?" — „Niemand!" — „Und wenn er aber kommt?" — „Dann laufen wir!"
Alle rennen auf die andere Seite. Wer vom schwarzen Mann berührt wird, hilft beim Fangen. Das Spiel endet wenn alle gefangen sind — das letzte Kind wird der neue schwarze Mann.
Jedes Kind bekommt eine aufgefaltete Zeitung — das ist die persönliche „Insel". Musik läuft, alle tanzen drum herum. Wenn die Musik stoppt, muss jedes Kind auf seiner Zeitung stehen — beide Füße müssen drauf passen.
Wer daneben steht scheidet aus. Nach jeder Runde wird die Zeitung einmal gefaltet und damit kleiner. Das Gleichgewichtshalten wird immer schwieriger — bis am Ende zwei Kinder versuchen auf einem winzigen Papierquadrat zu balancieren.